Dell Inspiron Mini 9: Teil 1

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Es ist da! Nach fast 6 Jahren habe ich mir einen neuen Computer gegönnt. Ein Notebook sollte es sein, und zwar ein möglichst mobiles, d.h. platzsparendes und kleines Gerät. Der Grund hierfür war neben der inzwischen eklatant hohen Auslastung der vorhandenen Hardware und der damit verbundenen lahmen Performance auch der Gedanke an eine Produktivitätssteigerung für das Studium: zur Unterstützung meiner Referate durch Power Point-Präsentationen sollte neue Hardware her; die gesteigerte Mobilität eines Ultra Mobile PCs oder auch Netbooks sollte sämtliche unterwegs entstehende Wartezeit effektiv nutzbar machen, etwa für die Bearbeitung von Hausarbeiten oder auch die spontane Erstellung von Beiträgen für das Blog. Durch sehr gute Erfahrungen mit Dell-Hardware, die ich bisweilen in Freistunden an der Uni nutze (die gesamte IT der Uni basiert auf Systemen von Dell) war ich sehr begeistert, als ich gegen Ende des vergangenen Jahrs feststellen konnte, dass auch Dell, bekannt als Hersteller hochperformanter Hardware, sich dem aktuellen Trend nicht entzieht und mit der Inspiron Mini Serie, derzeit vertreten durch die Modelle Mini 9 und Mini 12, seine Definition des Begriffs Netbook präsentiert. So fiel meine Wahl natürlich auf das Dell Inspiron Mini 9. Im Folgenden ein persönlicher Erfahrungsbericht, umfassend die Recherche, Bestellung und Bezahlung, Lieferung und erste Eindrücke vom Gerät.

Vorüberlegungen und Recherche

Vor der endgültigen Kaufentscheidung stand eine lange Phase der Informationsbeschaffung, Revision und Produktvergleiche. Nach Bestimmung aller Kriterien, die das Gerät erfüllen sollte, galt es zunächst zu entscheiden, welche Größe das Gerät idealerweise haben sollte. Hier half nur ein Vergleich verschiedener aktuell im freien Handel erhältlicher Netbook-Modelle von Asus (dem Pionier des Netbook-Trends mit seiner Eee-PC-Serie), Acer, Samsung, Toshiba und Sony VAIO (letzteres rein aus Gründen des faszinierenden Designs; preislich kommt so ein Gerät keinesfalls infrage). Das Resultat dieser empirischen Forschung war die Erkenntnis, dass ein Gerät für den häufigen mobilen Einsatz sich in einer Größenordnung von mindestens 9 und maximal 11 Zoll bewegen sollte.

Die umfassende Lektüre von Testberichten in Printmedien und Web führte indessen zu absurden Erkenntnissen, denn letztlich machen gerade die als Kritikpunte angeführten Eigenschaften des Systems die eigentlchen Stärken des Mini aus. Die nur in der Konfiguration mit Windows erhältiche bewegungslose Festplatte mit ihrer Kapazität von 16 GByte bietet für die Installation des Betriebssystems und aller benötigter Software sehr wohl ausreichend Platz. Es stellt sich ohnehin die Frage, ob man bei der Verwendung des Geräts unterwegs tatsächlich eine größere Kapazität benötigt; sollte das der Fall sein, läßt sich die Kapazität für den Zugriff auf größere Dateimengen mithilfe von HCSD-Karten bei Bedarf problemlos steigern.

Bestellung und Bezahlung

Die Entscheidung für das Mini 9 war also getroffen und so begab ich mich am Nachmittag des 30. Januar daran, das Gerät bei Dell zu bestellen. Überraschung: Mittlerweile hatte sich der Grundpreis um EUR 50 auf EUR 399 erhöht, scheinbar ohne dass sich an der gebotenen Konfiguration etwas geändert hätte. Ein wenig verwundert darüber hielt ich dennoch an der geplanten Anschaffung fest und einige Klicks weiter landete das Gerät in meinem Warenkorb. Mit dem Versand beläuft sich der Gesamtpreis für das Gerät in der Konfiguration mit Windows XP Home SP3 (DE-de) mit 1.6 GHz Intel Atom CPU, 16 GByte SSD-Festplatte, 1 GByte RAM, WLAN und Bluetooth immer noch auf günstige EUR 428,-. Aus Ermangelung einer Kreditkarte und um die bei Dell lächerlich lange Schufa-Anfrage bei Zahlung mit EC-Karte / Bankeinzug zu umgehen, entschied ich mich für die Zahlung per Überweisung. Wenige Minuten später fand ich im Posteingang die Mail mit Kontodaten und Referenznummer. Am folgenden Samstag nahm ich am Bankterminal die Überweisung vor, die am 4. Februar verbucht wurde. Noch an dem Tag erreichte mich die Nachricht, dass das Gerät die Produktion bereits verlassen habe und an den Versand übergeben worden sei. Einen weiteren Tag später erhielt ich die Mail des Paketzustellers UPS mit dem Link zu einer vorbildlichen Paketnachforschung. In den Mittagsstunden des 6. Februar war es dann so weit: wenn der UPS-Mann zwei Mal klingelt... dann kommt Post von Dell!

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Und wo ist das Bild von deinem tollen Gerät?