Jenni Vartiainen gilt unangefochten als die Königin der finnischen Popmusik. Ihren Rang als begnadete Künstlerin hat die am 20. März 1983 im zentralfinnischen Kuopio geborene Jenni Vartiainen spätestens im Rahmen ihrer Solokarriere nach dem Ende der Popband Gimmel bewiesen. Bislang liegt mit Ihmisten Edessä (Vor den Leuten) aus dem Jahr 2007 das bislang einzige Soloalbum der Künstlerin vor. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angesichts des immer noch beschädigten iPods wird es Zeit für einen Formatwechsel. Zwar habe ich mithilfe des von Sebastian dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Satzes Schraubenzieher und Handwerkszeug das Gerät öffnen können, eine Reparatur des Gerätes erübrigt sich jedoch nach wie vor aus Ermangelung eines Lötkolbens und benötigten Lötzinns. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der als Abmahnanwalt bekannt gewordene Münchner Jurist Günter Freiherr von Gravenreuth hat sich das Leben genommen. Zuvor hatte er seinen Selbstmord per e-Mail im Internet angekündigt. Von Gravenreuth richtete sich in der Nacht des 22. Februar mit einer Schusswaffe.
Von Gravenreuth war bereits in den 80er Jahren als erbitterter Verfolger von Plagiaten und Urheberrechtsverletzungen bekannt geworden und erlangte in der jüngeren Vergangenheit zweifelhalften Ruhm als Abmahn-Anwalt, da er im Auftrag der Musikindustrie massenhaft Nutzer von Tauschbörsen zur Zahlung unverhältnismäßiger Strafen abmhante. Der Name von Gravenreuth wurde dadurch zum Synonym der Machenschaften der Abmahnindustrie.
Die letzte Berichterstattung hier zum Thema Websperren hat mich nach längerem Nachdenken zu der Erkenntnis gebracht, dass dem letzten Satz im vorigen Beitrag deutlich mehr Aufmerksamkeit gebührt. Die Diskussion um Internetsperren ist letztlich nur ein Beispiel für eine zweifelhafte Entwicklung, nämlich die tatsächliche “Verlagerung der Probleme in den virtuellen Raum”. Nachdem die Diskussion um Websperren nach den zweifelhaften Vorstößen des Herrn Ziercke wieder ein wenig in den Hintergrund getreten ist, sind Diskussionen um Urherberrechtsverletzungen im Internet wieder in den Vordergrund gerückt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Neue Stimmen in der Diskussion um Internetsperren gegen Kinderpornographie: der Präsident des BKA, Jörg Ziercke, hat sich in einem Interview mit der Welt am Sonntag für die im Zugangserschwerungsgesetz (PDF-Datei) vorgesehenen Sperrseiten (Stopp-Schilder) im Internet ausgesprochen. Das Gesetz, dessen Beschluss seit Mitte vergangenen Jahres diskutiert wird, ist Gegenstand hitziger Diskussionen der Internetgemeinde. Die Argumentation in ihrer ganzen Sinnlosigkeit wird in den Worten Zierckes deutlich. Wer die Internetsperren zu umgehen versuche, hinterlasse dabei Spuren auf seinem PC. Ziercke verweist ferner darauf, dass das „alleinige Löschen“ einer IP-Adresse nicht zum „Verschwinden der schrecklichen Bilder aus dem Internet“ führe. Diesen Beitrag weiterlesen »
In den letzten Tagen löste die Bekanntgabe der Veröffentlichung des Apple iPad großes Aufsehen aus. Dabei scheint Apple mit dem als “magisches und revolutionäres Gerät” angekündigten Spielzeug einmal mehr von der Wiederbelebung alter Konzepte zu profitieren. Dies tun die Marketing-Strategen von Apple offenbar derart geschickt, dass es keinem aufzufallen oder groß zu stören scheint, dass die Idee eines Tablet PCs eigentlich bereits vor einem Jahrzehnt aufgekommen ist und damals maßgeblich von Microsoft forciert wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wer hätte das gedacht? Da leben wir im angeblichen Zeitalter der Globalisierung, und dann das: unsere Volksvertreter, seit Jahren um eine wohlgemeinte, aber nichtsdestoweniger wesentlich übertriebene Standardisierung des Lebens in Europa bemüht, verfügen in einer multilingualen, immer stärker vernetzten Gesellschaft nicht einmal über die rudimentärsten Englischkenntnisse. Wer in diesen beschäftigten Tagen noch Zeit für Zerstreuung in Blogs und sozialen Netzwerken findet, wird bereits auf die allgemeinen Heiterkeitsausbrüche aufmerksam geworden sein, welche Guido “Westerwave” Westerwelle mit seinen öffentlichen Auftritten in englischer Sprache ausgelöst hat. Den Vogel abgeschossen hat dabei seit einiger Zeit die Facebook-Gruppe “Westerwave – No One Can Reach Me The Water“, die täglich, fast in Blogform, ein fiktives Tagebuch unseres unsäglichen Außenministers schreibt und deren tägliche Lektüre seit einigen Wochen zu meinem persönlichen Pflichtprogramm zählt. Allerdings ist “Westerwave” mit seinen an die Sprachfertigkeiten eines Fünftklässlers im ersten Halbjahr erinnernden Darbietungen noch durchaus harmlos, wird doch alles durch den designierten Europa-Abgeordneten Günther Oettinger relativiert. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn das Loswort der Vereinigten Staaten die Proklamation ihrer selbst als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, so ist das Internet der Ort, wo diese Möglichkeiten wahr werden. Soziale Bindungen über Tastatur und Bildschirm als Verbindung an Orte, auf deren Boden wir niemals den Fuß gesetzt haben, erscheinen bisweilen realer als all das, was wir vor der Haustür vorfinden. Freundschaft jenseits jeden wirklichen Blickkontakts und Liebe in Parship-Zeiten brauchen längst keinen Vermittler mehr. Was aber, wenn der Satz geschrieben wird, den man niemals lesen wollte? Wie real ist all das, und was bringt es uns? Diesen Beitrag weiterlesen »
Laut einer Meldung von Spiegel Online ist der Begriff “Betriebsratsverseucht” zum Unwort des Jahres 2009 gekürt worden. Horst Schlosser, Initiator der Aktion, die seit 1991 besonders grobe sprachliche Fehlgriffe sammelt, behauptete laut Meldung, dass durch den Begriff die Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen in besonderer Weise herabgewürdigt wird. Neben dem letztendlichen Sieger stand auch der 2009 im Zuge der Finanzkrise in Broker-Kreisen geprägte Begriff “Bad Bank”. Ein entspechender Eintrag auf der Leitseite des Projekts steht jedoch noch aus.